UniCredit Bank Austria Österreichischer Einkaufsmanagerindex

  • Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex sank im Oktober auf 46,6 Punkte und lag damit den dritten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle.
  • Österreichs Betriebe reduzierten im Oktober die Produktionsleistung stärker als im Vormonat, der Rückgang der Auftragseingänge aus dem In- und Ausland beschleunigte sich.
  • Das Tempo des Jobaufbaus stieg im Oktober dagegen erneut leicht an, um freie Stellen nachzubesetzen.
  • Der Kostenauftrieb verlangsamte sich, die Anhebung der Verkaufspreise dagegen kaum.
  • Trotz stark verringerter Einkaufsmenge stiegen die Lagerbestände an Vormaterialien und trotz Produktionskürzungen nahmen die Bestände in den Fertigwarenlagern im Oktober zu.
  • Deutlicher Einbruch der kurzfristigen Aussichten, doch der nur minimale Rückgang der Produktionserwartungen auf Jahressicht stützt die Annahme einer nur kurzen Rezession in der Industrie.
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IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI)

Über den EMI: Der IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) gibt einen allgemeinen Überblick über die konjunkturelle Lage in der deutschen Industrie. Der Index erscheint seit 1996 unter Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Eschborn. Er wird vom Anbieter von Unternehmens-, Finanz- und Wirtschaftsinformationen IHS Markit mit Hauptsitz in London erstellt und beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager´s Index (Markit U.S.-PMI).

Weitere Infos/Interview-Anfragen zum EMI:

Frank Rösch
Leiter Presse und Kommunikation
Konjunktur- und Rohstoffmonitoring
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)
Frankfurter Straße 27
D-65760 Eschborn
Tel.: +49 (0) 61 96 / 58 28-155
Mobil: +49 (0) 1 63 / 308 38 00
E-Mail: frank.roesch@bme.de
Internet: www.bme.de/emi